Andrea Stetzuhn

Wie ich zum Channeling gekommen bin...

habe ich in einem Beitrag zum Buch von Sabrina Fox, Erleuchtung, Sex & Coca-Cola, Herausforderungen auf dem spirituellen Weg, erzählt:

 

Das „Abenteuer“ Channeling begann für mich ganz unvermutet und unerwartet während der Seminarwoche mit Dir in Stellshagen.
Eigentlich war ich gekommen, um Dich kennenzulernen und von Samantha das Kommunizieren mit Tieren zu lernen. Hatte mir doch kurz zuvor meine damalige spirituelle Lehrerin gesagt, dass das mein Weg und meine Aufgabe sei...mit Tieren zu arbeiten. Endlich schien ich meinen Weg und meine Aufgabe zu kennen. Ich hielt das damals für meinen Weg, ohne zu Hinterfragen nahm ich das als die einzige Wahrheit...schien es doch das Ende einer jahrelangen Suche nach dem Woher und Wohin zu sein. Ein so „spiritueller Mensch“ konnte sich doch nicht irren, dachte ich...heute kann darüber schmunzeln. Dass ich dann, obwohl ich zunächst auf der Warteliste stand, doch noch an der Seminarwoche teilnehmen konnte, hielt ich für eine Bestätigung. Eine Bestätigung ganz anderer Art, wie sich später herausstellen sollte.

Am Tag als das erste Channeling mit Sheila stattfinden sollte, hatte ich eine Vorahnung, dass etwas für mich Entscheidendes passieren würde. Der Tag zuvor mit Samantha war toll und ich hatte viel gelernt, was die Kommunikation mit Tieren anbetraf. Ich war bewegt von der Liebe, mit der Samantha über ihre Arbeit sprach und von der Liebe, die sie ausstrahlte. Aber irgendwie fehlte das berühmte
„ ja!, genau das ist es“, ein Gefühl der Bestätigung aus dem tiefsten Inneren heraus, eine unbeschreibliche „Resonanz des Herzens“, wie ich es nenne.
Ich hatte wohl nicht viel von dem, was man so unter Erdung versteht (schmunzel) und der Rummel, der von einigen Seminarteilnehmern um Dich und Deine Schwestern gemacht wurde...hier ein Foto...bitte Lächeln Sabrina..., da eine Widmung...warum bekomme ich keine session bei Sharon?...usw. das alles ging mir damals ziemlich auf die Nerven. Ich betrachte jeden Menschen als etwas ganz Besonderes und Einzigartiges und konnte das irgendwie nicht „verstehen“. Auch ich war von Dir und Deinen Schwestern und von der Liebe, die in Euch und mit Euch ist berührt, aber ich betrachtete alles aus einer gewissen Distanz. Viel später verstand ich erst, wieviel es dem Einzelnen bedeutet haben muß, ein Stück, ein Hauch der Energie, die in Stellshagen vorhanden war, sei es in einem Foto oder Widmung mit in den Alltag, ins normale Leben mithinaus zunehmen.

Naja, wie auch immer. Das Channeling mit Sheila stand auf dem Programm. Ich hatte vorher noch nie an einem Channeling teilgenommen, wußte nicht was kam und war gespannt, was ich erleben würde.
Sheila ging in Trance und bereits als die erste Frage einer Teilnehmerin an THEO gestellt wurde, stand ich wie unter Strom, von der ersten bis zur letzten Minute...da war sie also...die „Resonanz des Herzens“.
Damit ging ich in den anschließenden Nachmittag der Stille. Ich stieg in mein Auto und fuhr einfach los...meine Engel sollten mir „sagen“ wohin....und tatsächlich taten sie das auch. „An der nächsten Ampel links...geradeaus...weiter gerade aus...rechts abbiegen“...ich hatte nicht die geringste Ahnung wohin ich fuhr...“rechts abbiegen“, ich fuhr gerade aus weiter, weil rechts nur ein sehr schmaler Feldweg war und da sollte ich ja wohl nicht reinfahren (lach) ...“du bist vorbeigefahren...dreh um...du bist fast am Ziel“...Also gut, ich wendete bei der nächsten Möglichkeit, fuhr zurück und bog in den Feldweg, stellte dann, wie mir gesagt wurde, mein Auto vor einem kleinen Wäldchen ab und lief los...es waren nur wenige Hundert Meter und ich stand in Mitten eines wunderschönen Biotops mit einem kleinen See...ein Stück unberührte Natur, von der Straße aus nicht zu erkennen!
Ich setzte mich ans Ufer. Die gegenüberliegende Seite des Seeufers spiegelte sich in dem klaren Wasser. Als ich eine Weile darauf gesehen hatte, verschwammen die Farben...und da war dieses Gefühl, das ich von meiner Kindheit kannte, das ich aber über viele Jahre hinweg nicht mehr zugelassen hatte...das Gefühl von Schwerelosigkeit...das Gefühl zu Schweben und mit der Umgebung zu verschmelzen (ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll...“verschmelzen“ trifft es am ehesten). Ich erinnerte mich, wie ich als Kind Kontakt mit den Naturwesen im Wald hatte, sie sehen und mit ihnen sprechen konnte...bis... ja bis mir das von der Welt der Erwachsenen, der Welt des Verstandes ausgeredet wurde. Ich wurde dafür ausgelacht, mir wurde Angst gemacht....“böse Waldgeister fangen kleine Mädchen und sperren sie ein“...so ich beschloß im Alter von 5 1/2 Jahren nicht mehr über meine Wahrnehmungen zu sprechen, die Wesen nicht mehr sehen zu wollen, sie nicht mehr zu hören oder mit ihnen zu sprechen, was mir prompt eine chronische Hals- und Ohrenentzündigung für eine Weile auf der körperlichen Seite einbrachte.
Nach einiger Zeit meldete sich mein Verstand und sofort war dieses Gefühl wie mit einem Schalter ausgeknippst. Alles war ruhig um herum, der See lag klar vor mir. Ich war verunsichert, verwirrt und mein Verstand sagte...“Andrea das kannst du keinem erzählen...jetzt drehst du völlig ab“. Ich bat in meiner Verwirrung um eine Bestätigung, dass das keine Einbildung war, was ich da gerade erlebt hatte und ich hatte den Gedanken noch nicht zu Ende gedacht, da flog direkt vor mir ein Eisvogel vorbei über die Wasseroberfläche. „War das die Bestätigung ?“....ein zweiter Eisvogel folgte...Ich hatte keine weiteren Fragen an meine Engel.

Den Rest des Tages war ich sehr inmichgekehrt, wie es häufig war zu dieser Zeit, als ich die wundersamsten Dinge erlebte, die ich bis dahin niemals für möglich gehalten hatte.
Am Abend erzählte Sharon von ihrem Leben, den Engeln und ihrer Arbeit...aus der Meditation, durch die sie die Gruppe am Ende ihres Vortrags führte, bin ich nicht vollständig zurückgekommen. Ich weiß nicht mehr viel, was dann passiert ist. Ich erinnere mich, daß ich während der Meditation wieder dieses Gefühl der Schwerelosigkeit vom Nachmittag jetzt aber verbunden mit der starken Energie des Channelings gehabt hatte...und Bilder in den buntesten Farben und Lichtqualitäten.
Ich hatte anschließend große Mühe mich zu bewegen und die meisten der Teilnehmer hatten bereits den Seminarraum verlassen als ich versuchte noch die Kopfhörer für die Übersetzung meiner Gruppe aufzuräumen...
Ich verließ dann meinen Körper...sah meinen Körper von oben, von der Seminarraumdecke, auf dem Boden liegen. Du und einige Teilnehmer habt Euch um mich gekümmert. Yvette, die in dieser Zeit das Zimmer mit mir teilte, hat mir später erzählt, dass ihr mich immer wieder gerufen habt. Das habe ich von dort oben nicht gehört...Ich hörte Musik und sah ein Licht, das mich einlud ihm zu folgen.
Das war so schön, das ich nichts lieber tat. Ich tauchte ein in dieses Licht...ich sah und „fühlte“ Farben, für die es hier in unseren Worten keine wirklich entsprechende/treffende Beschreibung gibt.
Ein intensives Gefühl der Schwerelosigkeit, der Geborgenheit, der Wärme, der Liebe und des Friedens umgab mich...zeitlos, körperlos, raumlos.
Ich war glücklich...fühlte mich zuhause...angekommen.
Und plötzlich spürte ich einen Ruck....es ist etwas schwer das auszudrücken, denn es „fühlte“ sich wirklich physisch an, obwohl ich ja nicht in einem Körper war...diese abrupte Bewegung entfernte mich ein wenig aus dem Zentrum des Lichtes, aber ich wollte bleiben ! Ich wollte nicht mehr zurück in meinen Körper, nicht mehr zurück in die Schwere, in den Schmerz und die Welt, in der ich so viel Heimweh nach „Zuhause“ hatte. Und ich hörte mich laut sagen (obwohl ich mir jetzt sicher bin, dass es eine nonverbale Kommunikation war): „Ich will nicht mehr zurück. Ich gehe nur zurück, wenn ihr mir eine Aufgabe gebt. Gebt mir eine Aufgabe...“
Mit großer Geschwindigkeit, mit einem starkem Sog zog es mich in meinen Körper zurück. Ich konnte meinen Körper noch nicht sehen und auch noch nicht spüren, aber ich hörte ganz entfernt die Stimme von Sheila....“Andrea....look at me...open your eyes...look at me!“ Eine Stimme, die mir so vertraut war, unbeschreiblich....ich höre sie jetzt mit meinem inneren Ohr während ich diese Zeilen schreibe..und bin jetzt noch genauso berührt wie damals und mir kommen auch jetzt noch die Tränen.
Mit einem Schmerz und einem starken Brennen kehrte ich über das Kronenchakra zurück in meinen Körper. Kurze Dunkelheit und Angst...doch nach ein paar Augenblicken ein Kreis aus Wärme (du und die Schwestern um mich herum...). Ich öffnete die Augen und erblickte Sheila, die direkt vor mir kniete.
Ihre Augen waren helles Licht aus denen Trost, Verständnis, Liebe „strahlten“...ringsherum Dunkelheit der bereits hereingebrochenen Nacht und inmitten dieses Licht aus ihren Augen, das mich an meine eben beendete Reise erinnerte. Ihre Umarmung tat mir gut....mein Körper schmerzte, er schien irgendwie zu klein zu sein...ich war unsagbar traurig, dass ich zurückgekehrt war und nicht im Licht bleiben durfte.
Ich schien keine Worte und keine Stimme mehr zu haben. Du und Sheila habt mir Fragen gestellt, aber ich konnte nicht antworten...sprachlos von dem eben Erlebten...und dann waren da noch diese Stimmen oder Töne, die ich mit meinen inneren Ohren hören konnte, die ich aber nicht verstand.
Diese Stimmen, die für mich undeutlich oder gar in einer anderen Sprache sprachen, wurden lauter die darauffolgenden Tage, wie ein ständiges inneres Radio...auf Suche nach der Frequenz eines Radiosenders...Rauschen...dann wieder Töne und auch undeutliche Worte.
Dieses Phänomen sollte mich noch einige Zeit nach Stellshagen begleiten.
Auch das energetische Sehen hatte eine völlig andere Qualität nach meiner out-of-body-experience (obe) angenommen. Ich konnte bereits vorher Energien und die Aura spüren und „sehen“...jetzt sah ich plötzlich Farben, Interaktionen zwischen den Energiesystemen von Menschen, die miteinandersprachen oder nebeneinandersaßen...alles war dreidimensional bunt...ich konnte in den Körper sehen....innere Organe und Strukturen erkennen....schaute in meinen Körper...floss mit meinem Blut mit durch meinen eigenen Körper und erlebte meine Innenwelt....und ich erlebte in den folgenden Wochen häufig Erschöpfungszustände aufgrund der immensen Reizüberflutung, die damit einherging. Das war alles mit dem „normalen Verstand“ nicht mehr zu verstehen und zu erklären.

Die Gespräche mit dir und den Schwestern in der Zeit während und auch noch nach Stellshagen haben mir sehr geholfen. Zuhause konnte ich so gut wie mit niemandem sprechen. Durch diese außergewöhnlichen Erlebnisse und die außersinnlichen Wahrnehmungen schien ich mich noch mehr vom alltäglichen, normalen Leben zu entfernen. Zuhause erinnerte ich mich an das Gespräch mit Theo...ich hatte nach einem Symbol gefragt, dass ich immer wieder in meinem Meditationen sah...ein goldener Kreis mit einem Kreuz darin...“die Anerkenntnis der Gegenwart der Engel...es gibt Arbeit für Dich zu tun“. Das war alles...kurz und bündig. Die Frage ob ich „channeln könne und solle“, naja im Nachhinein muß ich darüber schmunzeln...,Theo antwortete „That’s what you do already“....damals fiel ich aus allen Wolken....ich doch nicht...das kann ich doch nicht.
Ich erzählte dir, dass ich mich immer wieder in Träumen vor einem Publikum sah...ich hielt einen Vortrag oder unterrichtete....das machte mir Angst, ich spürte Unsicherheit...“für nichts um alles in der Welt stelle ich mich vor eine Gruppe und fange an zu reden“, dachte ich mir damals...du hast gelächelt und gesagt: „ja auch ich sehe dich vor und mit Menschen sprechen“....ein paar Monate später sollte es bereits soweit sein...heute kann ich frei vor einer Gruppe sprechen....schmunzel.

In den nachfolgenden Wochen nach Stellshagen hatte ich großes Heimweh nach dem Licht. Ich hörte Sharon sagen „Ich weiß genau wo du gewesen bist. Ich war auch schon dort“...
Weshalb war ich zurückgekehrt ? Alles schien so schwer zu sein...ein Kampf.
Ich hatte viele kleinere und größere außerkörperliche Reisen, Trancezustände, heftige körperliche Reaktionen und immer Geräusche und Stimmen in meinem Kopf.
Die Wege meiner spirituellen Lehrerin und mir trennten sich...das zog mir für einige Wochen fast völlig den Boden unter den Füssen weg. Ich hatte gedacht, dass sie eine der wenigen Menschen sei, die mich verstehen könnte in der Situation, in der ich mich befand. Ich fühlte mich alleingelassen. Später verstand ich, dass ich mich durch meine eigenen Erfahrungen weiterentwickelt hatte...sie ging ihren Weg, ich hatte meinen eigenen Weg. Ich erkannte dann auch die Abhängigkeit, in der ich mich befunden hatte. Sheila schrieb mir sinngemäß damals...“ein Lehrer ist ein Mensch, der das Beste für seinen Schüler möchte und ihn fördert, seinem Schüler das Beste wünscht, alles tut, damit sich sein Schüler weiterentwickelt....ihm hilft auf eigenen Füßen zu stehen.“
Meine liebe Freundin Wiwi, die eine wundervolle Arbeit als Heilpraktikerin macht und Seminare über Chakra-Arbeit, feinstoffliche Anatomie und Radionik hält, hat mich unterstützt, begleitet, mir geholfen, als ich dachte, ich hätte nun wirklich den Verstand verloren, als ich jede Erdung verloren hatte. Was hätte ich in dieser Zeit nur ohne sie gemacht....Wir führten viele viele Gespräche über meine Erlebnisse, sie gab mir sessions um mein Energiesystem wieder in Harmonie zu bringen, ich besuchte einige Kurse bei ihr und schulte meine Techniken der Chakra-Arbeit in Kombination mit meinen außersinnlichen Wahrnehmungen (es ist wirklich spannend in den Körper zu schauen...). Sie war es auch, die mir später den Anstoß gab, öffentlich zu channeln. Dafür bin ich ihr sehr sehr dankbar.

Dann an einem Tag im September wurde eine Stimme plötzlich klar und rein. Ich spürte zunächst wieder ein elektrisches Gefühl, Energie, die in meinen Körper kam, mein Hals, mein Hinterkopf und Nacken schien zu vibrieren und gleichzeitig nicht mehr mit meinem Willen zu bewegen zu sein. Es folgte ein Trancezustand....und eine Stimme sprach durch mich. Die Stimme stellte sich mir als Engel mit dem Namen Matthias vor. Ich war gleichzeitig erschrocken, berührt und glücklich...es funktionierte wirklich!!!...aber da war auch die Angst verrückt zu werden: “Andrea du weißt, was mit Leuten passiert, die anfangen Stimmen zu hören...“ .
Matthias wurde für mich die nächsten Wochen zu meinem Begleiter und Freund, den ich alles fragen konnte, was mich bewegte in dieser neuen, aufregenden Zeit. Es war ein wirklich liebevoller Kontakt und ich vergaß sehr schnell, dass mir Matthias schon am Anfang gesagt hatte, dass er nur für eine Zeit der Vorbereitung und Anpassung zu mir gekommen war. Ich würde auf eine höhere Energie und eine andere Wesenheit vorbereitet, die durch mich sprechen wolle.
Als Matthias mir dann an einem Dezembertag sagte, dass er heute das letzte Mal käme weil nun eine neue Energie zu mir käme, war ich unendlich traurig...es war, als ob ich einen guten Freund verloren hatte. Darufhin folgten wieder einige Wochen mit stärksten körperlichen Reaktionen und „Frequenzgeräusche“ in meinem Kopf....Anpassungsschwierigkeiten. Luzide, seherische Träume...

Während eines Waldspaziergangs kam dann die „neue Energie“, sie war so stark, das ich das Gefühl hatte, ich hätte mit dem Finger in die Steckdose gelangt...lach. Anders kann ich es wirklich nicht beschreiben. Ich fragte die Energie wer sie ist und sie antwortete...“Ich bin EMESTHOS. Hüter des Orakels, Botschafter des Friedens, des Lichtes und der Liebe von ALLEM-WAS-IST.“
Ich hatte vor Aufregung Mühe, den Namen bis ich zuhause war in meinem Gedächtnis zu behalten...das war schon ein sehr spezieller Name, dachte ich.
EMESTHOS ist seitdem mein liebevoller spirit, der durch mich spricht und ich habe schon so viel von ihm und durch seine weisen Botschaften und Ratschläge gelernt.
Ich habe nach der Bedeutung des Namens gefragt und bekam die Antwort, dass der Name einer Schwingung gleicht...wir Menschen brauchen jedoch für jedes Ding einen Namen und so ist EMESTHOS für uns entstanden....abgeleitet aus den lateinischen Worten em, est, hospitor....“Ich bin immer da, gegenwärtig und kehre als Gast und Freund ein“.
EMESTHOS ist Sprecher eines kollektiven Bewußtseins aus der 7. Dimension, das sich das DELTHA-Bewußtsein nennt, war noch nicht inkarniert und ist das, was wir hier auf der Erde als Engel bezeichnen.
Anfänglich kam EMESTHOS zu den unterschiedlichsten Tages- und Nachtzeiten, ob es in meinen Tagesablauf passte oder nicht...z.B. bei der Arbeit, beim Autofahren, beim Einkaufen usw..
Ich bat Sheila um Hilfe und sie riet mit, mit spirit feste Zeiten für ein Gespräch zu vereinbaren und der geistigen Welt klar zu machen, dass es „unpassende Momente“ für eine Kontaktaufnahme gab.
Ich tat dies und die plötzlichen unerwarteten Trancezustände hörten auf.
Schon bald entwickelte sich mit EMESTHOS ein reger Austausch..und mir wurde eine Zusammenarbeit vorgeschlagen...ein Projekt. „Die Reise ins Herz mit EMESTHOS.“....Das bedeutete, dass ich öffentlich, für fremde Menschen channeln sollte. EMESTHOS gab mir die freie Wahl und fragte mich, ob ich bereit dazu sei.
Ich hatte bis dahin nur für mich oder im privaten Kreis gechannelt („Kannst du mal deine Engel fragen...??? usw.) Ich war unsicher...ich hatte so viele Bestätigungen erhalten in den Gesprächen mit spirit, Dinge ich nicht wissen konnte, wurden mir übermittelt, jede Frage wurde geduldig und liebevoll beantwortet. Aber ich konnte mich doch nicht vor eine Gruppe setzen, in Trance gehen und nicht wissen, was passieren würde, geschweige denn, was ich dann dort reden würde. Ich konnte mich bis vor einigen Wochen nicht daran erinnern, was in Trance übermittelt wurde...ich fertigte immer Aufnahmen an, die ich später abhörte.
In dieser Zeit half mir meine Freundin Wiwi, die mir Mut machte, diesen Schritt zu wagen....und Monate später gab ich mein erstes öffentliches Channeling.
Der Termin rückte näher und ich wurde nervös. Ich hatte immer das Gefühl, ich müßte mich irgendwie vorbereiten, mir Wissen aneignen. Doch EMESTHOS sagte nur liebevoll: „Hab Vertrauen. Es gibt nichts zu tun. Wir werden da sein und jede Frage beantworten.“
So entwickelte ich Vertrauen und „sprang ins kalte Wasser“....natürlich war EMESTHOS da und alle Teilnehmer waren berührt von der Energie, der Schwingung und der weisen Ratschlägen“.
Es folgten weitere Channelings, mehr und mehr Teilnehmer kamen....ich gab private-sessions, channelte für kleinere und größere Gruppen.
Diese Arbeit und meine nächtlichen außerkörperlichen Reisen zu anderen Dimensionen erfüllten mich. Ich sammmelte viele neue Erfahrungen und erlebte die „unbeschreibliche Resonanz des Herzens“ bei meinem Tun.
Die Herausforderung bei dieser Arbeit ist sicherlich die Verbindung zwischen Himmel und Erde, eine Verbindung „dieser beiden Welten“. Wie ich jetzt selbst weiß und wie es EMESTHOS auch oft Fragenden sagt, diese Trennung existiert in Wirklichkeit nicht. Wir können uns einen Himmel auf Erden erschaffen, indem wir unser wahres Selbst leben, indem wir unser Herz öffnen.
Früher dachte ich, zu meinen anfänglichen Zeiten auf der Suche nach meinem Weg, daß sich Spiritualität und das irdische, alltägliche Leben hier gegenseitig ausschliessen. Doch ich habe die Erfahrung gemacht, je besser ich im Hier und Jetzt bin, je besser ich geerdet bin und mich auch ganz banalen irdischen Dingen widme, umso besser kann ich diese spirituelle Arbeit machen, umso mehr meine Verbindung zu den Engeln, zu Jesus und zu Gott beleben und leben.
Ich habe gelernt, mit meinen außersinnlichen Wahrnehmungen umzugehen, sei es das Sehen, das Hören, das Fühlen oder das luzide Träumen. Im Alltag, kann ich diese Wahrnehmungen aktivieren oder abstellen, ich bediene sozusagen einen unsichtbaren Schalter in mir, der diese Fähigkeit an und ausschalten kann. So habe ich keine Probleme (keine Reizüberflutung) mehr, mich in großen Menschenmassen aufzuhalten...schmunzel...im Gegenteil, das ist Erdung pur...voll das Leben.

Eine weitere Herausforderung des Channelns ist die Klarheit und Reinheit des Kanals. Wie weiß ich, inweitweit die Botschaften wirklich klar und unverfälscht übermittelt werden ? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mir kein besonderes Wissen aneignen muss, im Gegenteil, je weniger ich weiß, umso besser. Sheila sagte mir, versuch es und die Bestätigungen werden kommen. Und die Bestätigungen kamen...Dinge, die ich einfach nicht wissen konnte wurden mir übermittelt...
Die größtmögliche „Klarheit“ erreiche ich, indem ich mich vollkommen in Vertrauen auf die Energie von EMESTHOS einlasse...ob es eine 100%ige Klarheit gibt, was ja einige Channels von sich behaupten, weiß ich nicht!!!

Weiterhin ist es wichtig, auf seinen Körper zu achten, die Botschaften zu hören, was er benötigt, um diese Arbeit machen zu können. Ich habe durchschnittlich an einem Channelingabend (ca, 2,5 Std mit Pause) zwei Kilogramm Körpergewicht verloren. Regelmäßiges Essen, Entspannung und körperliche Betätigung sind sehr wichtig für mich. Ich esse nach fast drei Jahren vegetarischer Ernährung nun auch wieder Fleisch, weil mein Körper dieses Lebensmittel, diese Energie braucht.
Ein gesunder Ausgleich an Arbeit und Erholung ist wichtig, ich habe das in der letzten Zeit sehr vernachlässigt, es wurden immer mehr Klienten..alle hatten „dringende“ Probelme und Fragen...
Die Organisation...die Arbeit, die neben dem eigentlichen Channeling anfällt (Telefonate, Terminvereinbarungen, Raumanmietung, Schriftverkehr...usw.) wurde so viel, dass ich das allein nicht mehr bewältigen konnte. Meine Freundin Veronika übernahm die gesamte Organisation, sodaß ich mich auf das Channeling „konzentrieren“ konnte. Ich denke, dass jeder der eine solche Arbeit in der Öffentlichkeit tut, jemanden in seinem Umfeld haben muß, der ihn unterstützt und mitarbeitet.

Auch der Umgang mit den Informationen, die ich für die Teilnehmer der Channelings erhalten habe, ist eine Herausforderung. Die Probleme des Einzelnen und das Umsetzen oder Annehmen der Botschaften der geistigen Welt bei dem Klienten zu lassen, bedarf der Klarheit und das Setzen von Grenzen... Grundvoraussetzungen um diese Arbeit auf lange Sicht machen zu können.
Aber auch das Treffen von Vereinbarungen mit der geistigen Welt ist von Wichtigkeit...wie ich immer wieder selbst erfahren habe. Neben EMESTHOS haben Verstorbene durch mich gesprochen und andere Energien wollten, daß ich als Channel für sie zur Verfügung stehe. Ein Kommen und Gehen, ein Anklopfen, Trancezustände, Anpassungschwierigkeiten an unterschiedliche Energiefelder...ich sagte in dieser Zeit zu meiner Freundin Veronika: „Ich komme mir manchmal vor wie ein Bahnhof“.

Wie du ja weißt, gönne ich mir mindestens bis März 2005 eine Auszeit von jeder Energiearbeit und vom öffentlichen Chaneling. Ich hatte meinen Kanal zunächst für einige Wochen ganz geschlossen, jetzt ist er auschließlich für die Energie von EMESTHOS geöffnet, eine ganz detaillierte Vereinbarung mit der geistigen Welt...so eine Art „Arbeitsvertrag mit Berurlaubung“ ....schmunzel ! Die meisten meiner Klienten haben Verständnis für diesen Schritt...und ich habe viel Resonanz erhalten...das war schön, dass mich die meisten doch auch noch als Mensch und nicht nur als Channel sehen.
Die Auszeit gönne ich mir, um neue Kräfte zu sammeln, meine Heilpraktikerausbildung abzuschließen und einfach mal zu schauen, was so kommt. EMESTHOS ist gegenwärtig und ich spreche mit ihm über die Dinge, die mich persönlich bewegen....auch das hatte ich bei der vielen Arbeit vernachlässigt...meinen ganz persönlichen Kontakt zu spirit.

EMESTHOS hat mich bereits vieles gelehrt...das wichtigste für mich...: ich bin mit einer „Aufgabe“ hierhergekommen...ich hatte aber eine völlig andere/“falsche“ Vorstellung, was eine Aufgabe ist...schmunzel.
Viele meiner Klienten fragten EMESTHOS nach ihrem Weg, ihrer Aufgabe, nach der Zukunft. Spirit antwortete immer, dass jeder seine Zukunft mit seinen Gedanken, Worten und Taten selbst gestalten und manifestieren kann. EMESTHOS versteht sich nicht als „Wahrsager“ der Zukunft, sondern als Ratgeber für die Menschen, damit sie zu sich selbst finden, sich selbst erkennen können, bewußt werden. Auch ich dachte lange, ich hätte eine solche Aufgabe....diese oder jene bestimmte Arbeit zu tun usw.
Doch EMESTHOS hat mir gesagt: „Die Aufgabe mit der du hierhergekommen bist, ist einfach Du selbst zu sein...eine Erfahrung als Mensch in einem Körper zu machen...hier zu sein auf der Erde...den Augenblick zu erfahren, in all seiner Vielfalt, im Hier und Jetzt zu sein....einfach zu sein. Du brauchst nichts zu tun, um geliebt zu werden. Du wirst geliebt, so wie Du bist und für das was Du bist. Du kannst dich in vielen Tätigkeiten und Lebensbereichen selbst erkennen...du hast die freie Wahl, das zu tun und zu sein, was du dir wünschst. Kein Wesen der geistigen Welt, dass in Einklang und im Auftrag mit der göttlichen Quelle arbeitet, wird dir jemals vorschreiben oder sagen, was du zu tun oder zu lassen hast. Erhälst du jemals eine solche Botschaft, so sei dir gewiss, dass sie nicht deiner Selbsterkenntnis und der Entwicklung deiner Seele, sondern lediglich der Manipulation dient.“

EMESTHOS ist ein guter Freund und er ist immer bei mir, wenn ich Fragen habe oder Schutz brauche. Auch mein näheres privates Umfeld kennt die Energie von EMESTHOS und manchmal bekomme ich dann eine Rückmeldung...EMESTHOS war plötzlich da während meiner Prüfung, beim Zahnarzt, beim Autofahren...ich hab genau die Energie gespürt...er hat mich beschützt, mir die Angst genommen. Dann freue ich mich...es bestätigt mein tiefes Vertrauen, dass wir beschützt sind bei allem was wir tun und überall wo wir auch sind.
Auch mein Heimweh habe ich inzwischen mit seiner Hilfe überwunden...lange Zeit entschied ich mich jeden Tag aufs Neue, ob ich noch hierbleiben oder gehen möchte.
EMESTHOS hat mir vermittelt, das Heimat der Ursprung der Seele ist, dort wo sie herkommt, wo die Seelenfamilie ist/sich versammeln kann...doch das mein Zuhause ist für dieses Leben die Erde ist.
Und ich fühle mich hier immer mehr und mehr zu hause...freue mich auf die Jahrzehnte, die noch kommen und danke meinem Körper, dass er mir die Möglichkeit gibt, hier zu sein. Ich freue mich, irgendwann, wieder zu meiner Seelenfamilie heimkehren zu dürfen....

 

 

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